2026 Ateliers/Workshops

Wie kommen wir wirklich ins Spiel?
Was erzählt der Körper, bevor Worte entstehen?
Was geschieht, wenn das Gesicht nicht mehr unser wichtigstes Ausdrucksmittel ist?

Noch bevor es Theater gibt, gibt es das Spiel.

Spielen bedeutet zuzuhören, das Unerwartete anzunehmen, etwas zu wagen und gemeinsam etwas entstehen zu lassen – ohne die Freude am Spiel und daran, auf der Bühne zu stehen, zu verlieren.

Wir arbeiten mit dem Impuls zum Spiel, mit Spielfreude – der Freude am Spielen – und mit Spiellust – der Lust, sich einzulassen und im Moment zu bleiben.

Ein Fehler kann zum Impuls werden, eine unerwartete Reaktion eine neue Möglichkeit eröffnen. Es geht nicht darum, alles „richtig“ zu machen, sondern offen zu bleiben, wenn etwas nicht funktioniert, und daraus etwas Neues entstehen zu lassen.

Ausgehend von einfachen Kinderspielen, Praktiken des Physischen Theater und Improvisationen entdecken wir grundlegende Prinzipien des Spiels und übertragen sie auf die Theaterarbeit. Dabei entwickeln wir Präsenz, Wahrnehmung, Rhythmus, Energie und Reaktionsfähigkeit.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Dynamik von Major und Minor: führen und folgen, Raum nehmen und Raum geben, Impulse setzen und aufnehmen.

Auch das Publikum wird Teil dieser Arbeit. Wir lernen, seine Anwesenheit wahrzunehmen und als Teil des Spiels und der szenischen Situation anzunehmen.

Die im Spiel entwickelte Offenheit, Wachheit und Bereitschaft für den Moment bilden die Grundlage für die Arbeit mit der neutralen Maske.

Indem die Maske dem Gesicht seine gewohnte Ausdrucksfunktion nimmt, richtet sich die Aufmerksamkeit auf den Körper. Geste, Gewicht, Rhythmus und Raum werden bewusster wahrgenommen.
Die neutrale Maske lädt dazu ein, weniger vorzugeben und dem Moment zu folgen. So können neue Formen von Handlung und Kommunikation entstehen, während gewohnte Automatismen und feste Absichten in den Hintergrund treten.

Die Handlung entwickelt sich aus Körper, Raum und Situation.

Neutralität ist keine Abwesenheit.
Sie ist ein offener Raum, in dem etwas entstehen kann:

eine Geste,
eine Handlung,
ein Bild,
eine Verwandlung.

Durch Physisches Theater, Improvisation, Bewegungspraxis und Maskenspiel entdecken wir neue Möglichkeiten, den Körper als Sprache und kreatives Ausdrucksmittel einzusetzen.

– Impuls zum Spiel, Spielfreude und Spiellust

– Präsenz, Wahrnehmung und Reaktionsfähigkeit

– Major und Minor – führen und folgen, Raum nehmen und Raum geben

– den Körper als Sprache und Ausdrucksmittel

– Bewegung, Rhythmus und Raum

– Improvisation und körperliches Erzählen

– die neutrale Maske und das Maskenspiel 

– das Publikum als Teil der szenischen Situation

23.–25. Oktober 2026

Freitag: 18:00–21:00 Uhr
Samstag: 10:00–17:00 Uhr
Sonntag: 10:00–15:00 Uhr

Bitte wähle den Beitrag, der deiner aktuellen finanziellen Situation entspricht. Wenn du einen höheren Beitrag zahlen kannst, unterstützt du damit die Teilnahme von Menschen mit geringeren finanziellen Möglichkeiten.

2025

 

 

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2023 – 2022

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Atelier für physisches Theater Berlin / Ernitz -Tinaburri  

physische und visuelle Theaterformen  #Theatermasken

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